Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft

Veranstaltungsdetails

Event date: 06/27/19 14:00 Uhr to 06/28/19 22:00 Uhr
Location: 50672 Köln, Lindner Hotel City Plaza, Magnusstr. 20

DVWG-Jahrestagung 2019 mit Jahresverkehrskongress

Category: Verkehrsinfrastruktur

Die DVWG lädt gemeinsam mit der Bezirksvereinigung Rheinland zur Jahrestagung 2019 nach Köln ein. Auch dieses Jahr werden wir wieder ein attraktives Programm für Sie bereit stellen. Fachlicher Mittelpunkt ist der Jahresverkehrskongress, der unter dem Leitthema "Kritische Nadelöhre des Verkehrs – Knoten, Engstellen, Brücken" steht.

 

Die Jahrestagung im Überblick:

  • Donnerstag, 27.06.2019

12:00 Fachexkursion Deutzer Brücke
14:00 Bundesdelegiertenversammlung mit Wahlen des Präsidiums
14:00 Touristisches Begleitprogramm (parallel): Stadtführung mit Dombesichtigung
17:00 Auftakt Jahresverkehrskongress "Kritische Nadelöhre des Verkehrs – Knoten, Engstellen, Brücken"
19:00 Abendveranstaltung mit Verleihung des Verkehrswissenschaftlichen Förderpreises "Henry Lampke" 2019

  • Freitag, 28.06.2019

09:00 Jahresverkehrskongress "Kritische Nadelöhre des Verkehrs – Knoten, Engstellen, Brücken" (Fortsetzung, ganztags)
09:30 Touristisches Begleitprogramm (parallel): Erlebnistour zu Wasser und zu Lande nach Königswinter / Drachenfels
18:00 Empfang der Bezirksvereinigung Rheinland e.V.

  • Samstag, 29.06.2019

08:15 Fachexkursion DUSS-Umschlagpunkt, Köln-Niehler Hafen, Besichtigung CTS Container Terminal GmbH, Flughafen Köln/Bonn

 

Der Jahresverkehrskongress "Kritische Nadelöhre des Verkehrs – Knoten, Engstellen, Brücken":

Eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für Mobilität. Diese ist das Rückgrat einer prosperierenden Volkswirtschaft, schafft Freiräume für persönliche und selbst verantwortete Lebensgestaltung und hat demnach gesellschaftliche Bedeutung. Die Verkehrsinfrastruktur benötigt eine vorausschauende Verkehrspolitik. Schon heute muss beschlossen werden, was erst in mehreren Jahren benötigt wird. Versäumnisse bei Planung und Umsetzung können nur schwer korrigiert werden. Mit zukunftsfähigen Verkehrsinfrastrukturinvestitionen können erhebliche Wachstumseffekte gefördert werden. Diese Effekte aber sind nur erzielbar, wenn die Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen verstetigt und die notwendige Erhaltung sowie Erneuerung der Infrastruktursysteme auch strukturell sichergestellt werden.

Die deutsche Verkehrsinfrastruktur befindet sich nach Jahren des fortschreitenden Substanzverzehrs in vielen Bereichen in einem zunehmend kritischen Zustand und kann die Anforderungen an eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur immer schwerer erfüllen. Beim wichtigsten Verkehrsträger Straße zeigt sich quer über alle Baulastträger sowohl bei Bundesfernstraßen als auch bei Landes- und Kreisstraßen sowie den innerörtlichen Straßen großer Erneuerungsbedarf, der sich exemplarisch besonders an einer großen Zahl sanierungsbedürftiger Brücken deutlich macht. Bei den Verkehrsträgern Schiene und Wasserstraße ist die Situation nicht besser. Die größten Teile des bspw. Schienennetzes sind überaltert und bedürfen ebenfalls dringender Erneuerung.

Deutschland als wichtigstes europäisches Transitland steht hier vor einer besonderen Herausforderung, zumal schon EU-rechtlich restriktive Maßnahmen im Sinne einer administrierten Begrenzung der Verkehrsnachfrage weitgehend ausgeschlossen sind und solche Maßnahmen auch mit außerordentlich problematischen Rückwirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verbunden wären. Festzustellen ist eine immer stärker werdende Diskrepanz zwischen Verkehrsinfrastrukturnutzungsanforderungen und verfügbaren Verkehrsinfrastrukturkapazitäten. Sie resultiert aus Finanzierungsengpässen, Planungsschwierigkeiten und Organisationsdefiziten.

Der Jahresverkehrskongress thematisiert kritische Nadelöhre und trägt dem in den Folgejahren weiterhin hohen Instandhaltungsbedarf dieser Infrastrukturen Rechnung. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Folgen für das Gesamtverkehrssystem und seine Nutzerinnen und Nutzer sowie die Identifikation von Verbesserungspotenzialen.

Der Jahresverkehrskongress wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Nils Nießen und Prof. Dr.-Ing. Markus Oeser von der RWTH Aachen.

Das aktuelle Kongressprogramm im Überblick (Planungsstand 15.04.2019).

Alle Informationen zu Jahrestagung und Jahresverkehrskongress finden Sie in unserer Gesamtbroschüre. Die Jahrestagung wird in Medienpartnerschaft mit Eurailpress ausgerichtet.

 

Tagungsort:

Lindner Hotel City Plaza, Magnusstr. 20, 50672 Köln

 

Anmeldung:

Wollen Sie ausschließlich am Jahresverkehrskongress teilnehmen, können Sie sich hier anmelden! Für Ihre Teilnahme am Jahresverkehrskongress und/oder weiteren Veranstaltungsteilen der DVWG-Jahrestagung nutzen Sie bitte eines der folgenden beiden Formulare: einseitiges Anmeldeformular, zweiseitiges Anmeldeformular.

Bei Fragen oder weiterführenden Informationswünschen wenden Sie sich bitte an die Hauptgeschäftsstelle in Berlin.

Tel: +49 (0)30 - 2936060

Fax: +49 (0)30 - 29360629

E-Mail: hgs@DVWG.de

  

Koordination Projekt- und Tagungsmanagement: 

Iris Götsch

Tel: +49 (0)30 - 29360620 

E-Mail: iris.goetsch@DVWG.de

 

 


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